Die 60er Jahre

1960

Im Jahre 1960 wurde ein Stiftungsfest in Grimlinghausen besucht, alle 16 Spielleute waren dabei. Es wurden zwei neue Märsche einstudiert und im Hinblick auf das 40-jährige Jubiläum neue Uniformen bei der Firma Rütten in Nievenheim angeschafft, hierzu musste jedes Mitglied wöchentlich 2,00 DM beisteuern. Im Mai wurde ein neues Ehrenmal für die gefallenen, Vermissten und Opfer der beiden Kriege errichtet. Bei dieser Feierlichkeit waren Tambourcorps, Quartettverein und Kirchenchor aktiv. (Quelle: Marlis Gande: Chronik des Kirchenchores 1993). Hermann Hintzen wird vom Verein zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

1961

Das 40-jährige Jubiläum wurde vom 29. bis 30. April 1961 im Saal der Gaststätte Wirtz gefeiert. Das Fest begann mit einem großen Festabend. Mitwirkende waren die Musikkapelle aus Holzheim, der Quartettverein Neukirchen und das Tambourcorps Neukirchen. Höhepunkt war der gemeinsame Auftritt der drei Klangkörper mit dem Marsch "Frei Weg". Der Sonntag begann mit einem Wecken, einem Hochamt, das vom Kirchenchor verschönert wurde und einem Konzert im Festsaal. Am Nachmittag konnte das Tambourcorps 12 Brudervereine begrüßen, sowie das ganze Neukirchener Regiment. Johann Berg wurde bei diesem Fest zum Ehrenmitglied ernannt. Das Fest wurde für alle zu einem schönen Erlebnis.

1962

Nach dem Jubiläum im Jahre 1962 beschloss der Verein eine Lyra anzuschaffen. Erster Lyraspieler wurde Johann de Bruyn. In diesem Jahr zählte das Tambourcorps 22 Mann. Grund genug ein Konzertstück "Per aspera ad astra" einzustudieren. Bei der jährlichen Versammlung wurde Willi Ritterbach zum Alterspräsidenten ernannt.

1963

Adam Clemens verzog 1963 nach Düsseldorf, daraufhin war der Posten des Kassierers verwaist. Zum neuen Kassierer wurde Hubert Schiefer gewählt. Außer zwei Auftritten bei den Jubelfesten der Tambourkorps in Holzheim und Glehn, wo man auch Gast beim Spielmann Hans-Wilhelm Koenen war, folgte im Sommer noch eine Premiere: Das TCR spielte als 2. Tambourcorps beim Schützenfest in Gindorf. Weitere wichtige Entscheidungen in diesem Jahr waren die Anschaffung von weißem Koppelzeug und die Ehrenmitgliedschaft von Jochen Oberlack. Das Jahr endete tragisch mit dem Tod des Ehrenvorsitzenden Hermann Hintzen.

1964

Die Uniformen wurden durch weiße Mützen und schwarzer Hosen ergänzt. Ihr Können demonstrierten die Mitglieder bei einem Konzert am 12. April 1964 im Saale Wirtz zusammen mit der Jägerkapelle Straberg und dem Fanfarenkorps Widdeshoven.

In Büttgen spielte unser Korps zum ersten Mal mit einer Stärke von 1 zu 17 auf. Es folgte ein weiterer Auftritt beim Schützenfest in Gindorf am Schützenfestsonntag. Beim Konzert am Morgen brillierte der Verein mit einigen Märschen mit der Musikkapelle "Rheinbraun" und der Stadtkapelle Grevenbroich.

1965

Zwei Konzerte fanden im Jahre 1965 mit Beteiligung des Tambourcorps in Neukirchen statt. Das erste am 1. Mai zusammen mit der Jägerkapelle Straberg. Zuvor wurde eine Messe für die Lebenden und Verstorbenen mit dem Waldhornquartett Straberg gefeiert. Bei diesem Konzert löste Heinrich Beckers Josef Ritterbach als Tambourmajor ab, da Josef Ritterbach aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat.

Im Juni folgte die Sensation: Das Tambourcorps "Rheinklänge" Neukirchen spielte zum ersten Mal vor den Hubertus-Schützen in Hülchrath. In Büttgen spielte der Verein zusammen mit der Kapelle "Rheinbraun". Auch in diesem Jahr waren wir in Gindorf zu Gast, leider mussten wir hier ohne eine Musikkapelle spielen. Im Advent folgte ein Konzert zu Gunsten der Aktion Sorgenkind zusammen mit der Jägerkapelle Straberg und dem Quartettverein Neukirchen. Reinerlös waren stolze 920,00 DM.

1966

Im Jahre 1966 spielte das Tambourcorps bei den Schützenfesten in Neukirchen, Hülchrath, Büttgen, Gindorf und beim Tambourfest in Widdeshoven, sowie beim Winzerfest in Bruttig/Mosel. Der Spielmann Jakob Hansen trat in diesem Jahr aus dem Tambourcorps aus. Er war jahrelang 2. Vorsitzender des Vereins und Ihm zu Ehren heißt der Marsch "Frohes Spiel" bei uns heute noch "Jakmarsch". Die Anzahl der Mitglieder unter 18 Jahren wuchs ständig, aus diesem Grunde wurde am 1. Mai zum ersten Mal ein Jungzugkönig ermittelt. Erster Jungzugkönig wurde Horst Millering.

1967

Ein Jahr später trat nach 45-jähriger Mitgliedschaft das Gründungsmitglied Josef Ritterbach aus dem Tambourcorps aus. Wir spielten bei den Schützenfesten in Hülchrath, Gindorf, Büttgen und Neukirchen, sowie bei den Stiftungsfesten in Ramrath und Speck. Hier spielten die Tambourcorps aus Ramrath, Hoisten, Neukirchen und Speck den großen Zapfenstreich. Das Jahr endete mit einem Konzert am 12. Dezember 1967 mit der Jägerkapelle Straberg. Dieses Konzert wurde sehr schlecht besucht, anwesend waren aber der Gemeindedirektor Conzelmann und Bürgermeister Reisdorf.

1968

Das Tambourcorps wuchs weiter. Tamboure und Hornisten benötigten neue Ausbilder, die Tamboure wurden ab dem Jahre 1968 von Hubert Schiefer und die Hornisten von Hardy Hinzen ausgebildet. In diesem Jahr waren wir zu Gast bei den Schützenfesten in Büttgen und Ückerath, sowie beim internationalen Spielmannstreffen in Orken.

Ab dem Jahre 1968 gibt es nur sehr wenige Berichte über das Tambourcorps.

1969

Nachweisen können wir für das Jahr 1969 die Teilnahme an Spielmannstreffen in Hoisten und Gohr.

Aktuelle Termine

  • Mo, 13.02.2012 | 18.45 Uhr Probe
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