Die 80er Jahre

1983

Auf der Jahreshauptversammlung 1983 trat Heribert Domgans vom Amt des 1. Schriftführers zurück. Zum Nachfolger wurde der junge Spielmann Thomas Wirtz gewählt.

In diesem Jahr verlor das Tambourcorps 3 Mitglieder, aber 5 Jugendliche wurden ausgebildet. Es fanden 2 Mitgliederversammlungen, 2 Vorstandsversammlungen, 2 Königsehrenabende und 40 Auftritte in Uniformen statt. Der erste Höhepunkt war das Grenadierfest im April 1983. Sehr zur Freude der Grenadiere spielte die Tanzkapelle Straberg, der Grenadierchor und das TCR das "Neukirchener Grenadierlied". Bei unserem Schützenfest hatten wir mit Thomas Wirtz den Jungschützenkönig des BSV in unseren Reihen. Bereits am Donnerstag begannen wir die Feierlichkeiten mit dem Aufbau der Residenz, die erst am Mittwoch mit dem Abschmücken bei Thomas endeten. Dieses war das letzte Neukirchener Schützenfest, auf dem wir uns am Montag und Dienstag in zwei Corps teilten. Dieser Beschluss wurde auf dem Zugkönigsabend von Heribert Domgans gefasst. Unsere Fußballabteilung konnte in diesem Jahr keine Erfolge erzielen. Beim Schützenturnier in Neukirchen wurden die beiden Mannschaften 5. und 8. von acht Mannschaften. Im Juli beim Fußballturnier in Uedesheim verlor die Mannschaft nur knapp den Pokal gegen das TC Uedesheim (Ergebnis 5:0 für Uedesheim).

Unsere Gastspiele führten uns in diesem Jahr nach Hülchrath, Weckhoven, Büttgen, Reuschenberg, Horrem, Uedesheim und Norf, wobei wir in Horrem zum ersten Mal und in Norf zum letzten Mal auftraten.

1984

In der Chronik des Jahres 1984 wurden die runden Geburtstage von Hans-Wilhelm Koenen und Toni Schmitz erwähnt. Einige Tage nach dem Geburtstag von Toni Schmitz wird der Tod unseres Vereinswirtes Christian Wirtz beklagt. Am 1. Mai fand das Zugkönigschießen in der Scheune von Hans-Jürgen Berg statt. Zum ersten Mal wurde auf den Vogel geschossen. Neuer Zugkönig wurde der Gastgeber Hans-Jürgen Berg nach 142 Schuss und Jungzugkönig Thomas Wirtz. Einen neuen Rekord an Spielterminen hatten wir am 06. Mai 1984. An diesem Tag hatten wir drei Termine: Sommerkonzert im Haus Hartmann, Jubiläum der Fahnenkompanie Uedesheim und 25-jähriges Jubiläum von Pastor Otto Breuer.

Das Schützenfest eine Woche später blieb uns noch lange in Erinnerung. Zum ersten hatte Hans-Rudolf Sarau Premiere als Solist beim großen Zapfenstreich. Zum Zweiten nahm Manfred Schmitz (später Beckmann) zum ersten Mal beim Schützenfest teil. Zum Dritten war das Frühstück am Montag der lustigste Frühschoppen seit Bestehen des TCR. Zum einen durch Hans-Georg Hinzen der alte und neue Weisen auf dem Klavier spielte und zum anderen wurde ein Traum war: Der Spieß wurde mit seiner Spießschnur symbolisch aufgehängt. Zum Vierten sollte es am Schützenfestdienstag die berühmte Erbsensuppe bei unserem 1. Vorsitzenden Toni Schmitz geben, doch die Suppe war leider angebrannt und so fiel das Essen an diesem Dienstag aus.

Zum ersten Mal spielten wir in diesem Jahr auf dem Neusser Schützenfest. Wir wurden dort hervorragend angenommen.

1985

In diesem Jahr feierte der Bürgerschützenverein sein 125-jähriges Jubiläum. Beim Festkommers am Freitag konnten wir die Gäste aus Nah und Fern mit einem prächtigen Konzert erfreuen.

Außer dass wir bei den Schützenfesten in Weckhoven, Büttgen, Düsseldorf-Flehe, Neuss und Gohr sowie bei einem Konzert in Büttgen aufspielten, gibt es nur noch von einem Grillfest in Gubisrath zu berichten. Unserem Frischvermählten Ehemann Hans-Jürgen Berg bleibt dieser Abend auf der Haach unvergesslich und heute wird noch von seinen Heldentaten berichtet.

1986

Am 27. April 1986 feierten wir im Saal Wirtz unser 65-jähriges Jubiläum mit einem Konzert mit den "Fidelen Musikanten vom Nikolauskloster". Es war eine gelungene Veranstaltung, von der ganz Neukirchen sprach. Das Schützenfest in Neukirchen begann einige Tage vorher mit dem Aufbau der Residenz von Heinz-Gerd Dünbier in Gubisrath. Am Sonntagmorgen spielte Hans-Jürgen Berg zum ersten Mal als Solist den Zapfenstreich. In diesem Jahr fand zum wiederholten Mal ein Fußballspiel gegen das TC Uedesheim statt. Dieses Spiel wurde hoch verloren.

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres war unser Ausflug nach Haibach. Hier erfreuten wir uns an einem Konzert der Steigenwälder Musikanten und nahmen an einem Festumzug teil. Dieser Ausflug wurde von der Haibacher Bevölkerung gut angenommen. Einen Tag später mussten wir schon wieder in Weckhoven auftreten, da wir vertraglich in Weckhoven gebunden waren. Wir hatten das Glück, dass uns die Freunde vom Tambourcorps Gustorf am Samstag und Sonntag vertraten.

Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr war das Sommerfest bei Opel Böttger in Düsseldorf.

1987

Am 24. April 1987 verstarb unser Ehrenmajor Heinrich Beckers im Alter von 66 Jahren. Er war für Alt und Jung ein Vorbild und der Tod traf uns sehr tief.

Trotzdem feierten wir im Mai unser Schützenfest und es war ein sehr gutes Schützenfest mit einem herausragenden Frühschoppen am Montag. Der Chronist schreibt: "... dann spaltete sich das TC in zwei Lager... so dass man in der Wirtschaft schon vom Zerbruch des Tambourcorps sprach." Es wurden sich heiße Gesangsduelle geliefert und Sprüche entstanden, wie "Ute, Schnute, Nuk-Nuk-Nuk oder "hab ich Unrecht heut getan, schreib es an, schreib es an". Doch am Ende des Frühschoppens vertrug man sich wieder und feierte bis in die Morgenstunden.

Ein weiterer Höhepunkt war eine weitere Fahrt nach Haibach. An Samstagnachmittag spielten wir mit einer Kapelle aus Frankreich. Am Abend folgte eine Gemeinschaftsveranstaltung aller Haibacher Vereine, die sehr spät endete. Wohl ausgeruht nahmen wir am Sonntagmittag an einem historischen Festumzug in Haibach teil. Als besonderen Clou zogen wir französische Grenadieruniformen mit einer Gefängniskappe an.

1988

Beim Schützenfest wurden Christian Becker und Michael Peiffer ins TCR aufgenommen. 3 Mitglieder wurden für Ihre 40-jährige Mitgliedschaft geehrt: Hardy Hinzen, Hans-Wilhelm Koenen und Hubert Schiefer. Eine Woche später beim Fußballturnier in Neukirchen verletzte sich unser Spielmann Hans-Jürgen Berg so schwer, dass er einige Wochen ausfiel und bis zum heutigen Tag kein Fußball mehr spielt.

Im Juli waren nur wenige Spielleute beim Feuerwehrfest in Neukirchen anwesend. Es folgte im August eine Einladung unserer Jubilare in die Backstube von Hans-Wilhelm Koenen. Ein bayerisches Wochenende folgte im September in Gubisrath. Hierzu wurde die Haach von den jungen Spielleuten nach bayerischer Art geschmückt.

Das Tambourcorps wanderte im Oktober nach Kapellen, wo wir uns beim Grillen von den Strapazen der Wanderung erholten. Abgeschlossen wurde das Jahr mit dem Polterabend von Wolfgang und Annegret Kaiser, einem Saisonausklang bei der Firma Bienefeld (Hier spielten wir ein Konzert mit dem TC Rosellerheide), St. Martin in Neukirchen, dem Bunten Abend im November und der Weihnachtsfeier im Dezember. Ach so, wir nahmen auch an einigen Schützenfesten teil: Hülchrath, Weckhoven, Büttgen (hier spielten wir zum letzenmal beim Oberstehrenabend), Neuss und Gohr konnten sich an unserem Spiel erfreuen.

1989

Am 26. Januar verstarb in Neuss unser ehemaliger Spielmann Jakob Hansen. Er gehörte zu den ersten Männern nach dem Krieg und war jahrelang 2. Vorsitzender des Vereins.

Ansonsten war dieses Jahr ein wenig ruhiger als das vorige. Besonders zu erwähnen ist der 65. Geburtstag des Vorsitzenden Toni Schmitz und die Königswürde von Heinz-Josef Tilmes in Speck. Im Herbst fand eine Fahrradrallye durch Neukirchen statt. Gewinner dieses Nachmittags war die Kameradschaft im Verein.

Aktuelle Termine

  • Mo, 13.02.2012 | 18.45 Uhr Probe
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